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Von Helen Benz, 16. Dezember 2014  

Der perfekte Virenschutz

Nebst Virenschutz empfielt sich ausserdem ein Datensicherungs-konzept.

Wie schützen sich Unternehmen effizient vor Viren?
Mit der zunehmenden Digitalisierung und den immer neuen Entwicklungen im Internet steigen nicht nur die Möglichkeiten für Unternehmen. Das globale Netz wird auch für kriminelle Organisationen immer interessanter. Die Folgen sind Hackangriffe und Viren verschiedener Art. Was schon auf einem privaten Rechner ein ziemliches Problem ist, kann sich für Firmen schnell zu einem Desaster entwickeln. Ein Konzept für den Schutz ist daher wichtig.

Die Bedrohung durch Viren in der digitalen Welt
Geht es um die Bedrohung durch Viren, sollte beachtet werden, dass es in den letzten Jahren eine Vielzahl von neuen Entwicklungen gab. Es gibt nicht mehr nur den klassischen Virus, der das Betriebssystem lahmlegt oder für gelöschte Dateien sorgt. Die Welt der Viren umfasst inzwischen auch Trojaner, Rootkits und gezielte Schadprogramme, die einzig die Ausspähung von Daten aller Art im Sinn haben. Entsprechend hilft es auch nicht mehr die Mitarbeiter davor zu warnen, auf ungesicherte Webseiten zu gehen. Schadprogramme verstecken sich überall im Internet. Die folgenden Gefahren sind real und müssen daher in das Sicherheitskonzept einbezogen werden:

Schadviren: Die Viren, die klassisch nur ein System befallen und zerstören sind in der heutigen Zeit beinahe die harmlosesten Ableger.

Trojaner: Kleine Programme, die den Zugriff auf das System für Dritte erlauben sind besonders gefährlich, da sie auch das Netzwerk befallen können.

Keylogger: Die Keylogger sammeln Informationen über die Eingaben von Passwörtern und schicken sie an Dritte.

Dies sind nur einige Beispiele für die Gefahren der heutigen Zeit. Für Unternehmen ist das Problem noch größer. Ist erst einmal ein Rechner befallen, kann sich die digitale Bedrohung schnell auf das Netzwerk und zuletzt sogar auf die Server mit den sensiblen Daten einer Firma ausweiten.

Das richtige Konzept gegen diese Gefahren
Natürlich ist der klassische Virenschutz die absolute Basis für eine erhöhte Sicherheit. Es ist aber nicht unbedingt notwendig zu den sehr teuren und komplexen Corporate-Modellen zu greifen. In vielen Fällen sollte die Auswahl anhand der IT-Infrastruktur in der Firma erledigt werden und da sind auch preisgünstige Modelle manchmal passend. Eine Beratung durch einen Experten gibt Sicherheit darüber, welches der vielen Schutzprogramme für die eigenen Anforderungen am besten geeignet ist. Der Schutz liegt aber nicht allein in einem Virenprogramm. Eine Schulung der Mitarbeiter sorgt für einen sorgsameren Umgang mit dem Internet und sensibilisiert für die Wege, auf die Schadprogramme in das Unternehmen gelangen können. Das beginnt beim Öffnen von E-Mail-Anhängen und endet beim Einsatz von firmenfremden USB-Sticks am Rechner. Und schliesslich sollte zum Virenschutz auch noch ein Datensicherungskonzept gehören. Sollte es doch einmal zu einem Befall von Viren kommen, kann man so den Status quo wiederherstellen. Alles in allem sollte man sich von einem IT-Experten beraten lassen, der ein umfassendes Konzept für den Schutz der IT-Sicherheit ausarbeitet.

Über die Autorin: Helen Benz, Administration & Personal

Helen Benz ist Verantwortliche in Administration und Personalwesen bei BIG IT Systems GmbH.
Sie ist Ihre Ansprechsperson für Fragen in den Bereichen Personal, Organisation, Koordination, Kommunikation und allen administrativen Belangen.

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Dieser Artikel behandelt die Themen:

Antiviren-Konzept gegen die digitale Bedrohung
Datensicherungskonzept
Schadviren, Trojaner und Keylogger
Virenschutz gegen Hackangriffe